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Eindrücke: Herbstfahrt 2017

Veröffentlicht am 2. Oktober 2017 unter Fahrten
Eindrücke: Herbstfahrt 2017

Drei Zoos in drei Tagen – strammes Programm für die 41 Vereinsmitglieder, die an der diesjährigen Herbstfahrt teilgenommen haben. Der Vorstandsvorsitzende Helge Peters mit einem Bericht:

Weißer Löwennachwuchs in Magdeburg.

Weißer Löwennachwuchs in Magdeburg.

Unser erstes Ziel war der Magdeburger Zoo. Doch bevor Zoodirektor Dr. Kai Perret uns begrüßen konnte, mussten wir auf den Autobahnen einige Staus durchqueren. Trotz Verspätung führte Zoodirektor Kai Perret und Kurator Konstantin Ruske durch den Zoo der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.

Überrascht von der hohen Qualität der Gehege und des Tierbesatzes verging die Zeit im Fluge. Besonders gespannt war man auf das Wiedersehen mit der Schimpansen- und Mandrillgruppe aus Münster, die beide hervorragend untergebracht sind. Der Höhepunkt war dann die kürzlich eröffnete Anlage Africambo 2. Großzügige Flächen für die Elefanten und die vielfältigen Vergesellschaftungen haben alle überzeugt. Hier ist den Magdeburgern zu wünschen, dass sie bald eine Zuchtgruppe der afrikanischen Elefanten vom Zuchtbuchführer zugewiesen bekommen. Sehr geschickt ist auch die Anbindung eines Vortrags- und Veranstaltungsbereiches an der Elefantenanlage. Die i-Tüpfelchen bildeten die vier weißen Löwenjungen und der putzmuntere drei Monate junge Amurtiger, der von einer Pflegerin aufgezogen werden muss.

Auch die Gastronomie von Marche Mövenpick hat der Gruppe gefallen. In Magdeburg sind positiv aufgefallen die vielfältigen Angebote des Zoos: Theateraufführungen, Musikveranstaltungen, der Zookindergarten u.v.a. Bemerkenswert ist die Entscheidung, keinen Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren zu erheben. Dafür ist der Erwachsenentarif auf 13,00 Euro angehoben. Das bedeutet, dass für Schulklassen ein Besuch im Zoo deutlich kostengünstiger ausfällt. Die bisherigen Erfahrungen sind ausgesprochen positiv, da Besuche aus dieser Altersstufe deutlich angestiegen sind.

Eingang des Zoos in Leipzig

Eingang des Zoos in Leipzig

Am Samstag stand der Zoo Leipzig im Mittelpunkt. Die vom Zooanalysten  Anthony Sheridan als bester deutscher Tierpark erklärte Anlage konnte ihrem Ruf voll gerecht werden. Unter Führung von drei Mitgliedern des dortigen Fördervereins wurden alle Bereiche des Zoos erkundet. Besonders eindrucksvoll waren die neuen Himalayaanlagen mit den Schneeleoparden und die weite Savannenlandschaft mit Giraffen, Nashörnern, Hyänen und vielen weiteren Arten. Natürlich durfte auch der Besuch im Gondwanaland nicht fehlen. Das Pongoland mit seine großzügigen Anlagen für alle vier Menschenaffenarten ist immer ein Highlight. Die Elefanten baden, und die Besucher können durch Glas die Tiere unter Wasser beobachten. Die alten Bärenanlagen sind in ein Spielparadies verwandelt und in den alten Innenställen ist ein kleiner interessanter Rückblick auf die Haltung von Bären in den letzten 100 Jahren zu entdecken. Natürlich ist auch das gastronomische Angebot vielfältig. Ein Nachteil war der enorme Besucheransturm, der gegen Mittag einsetzte. Da wurde deutlich, dass der Zoo Leipzig mit ca. 1,9 Millionen Besuchern im Jahr auch an der Spitze in Deutschland rangiert.

Nach sechs Stunden waren die Teilnehmer dann froh, zur Stadtrundfahrt in den bequemen Bus steigen zu können.

Am Sonntag folgte der Bergzoo in Halle. Herr Seidel und Frau Dorn vom dortigen Förderverein und die Kuratorin Frau Heuer haben uns ihren Zoo gezeigt. Der Bergzoo ist mit seiner Lage am Berg in Deutschland einmalig. Er hat in den letzten Jahren mit erheblichen Investitionen versucht, eine geografische Ordnung vom Regenwald bis zu den Alpen und dem Himalayagebirge anzulegen. Zahlreiche Raritäten machen Halle für Zooexperten interessant. Für die Münsteraner waren natürlich die beiden munteren etwa gleichaltrigen Elefantenkinder auf dem Außengehege ein Anziehungspunkt. Schließlich konnten wir vom Turm auf dem Gipfel die Stadt Halle im Panorama bei herrlichem Sonnenschein betrachten.

Mit vielen zoologischen Eindrücken ging es dann auf die Rückreise, natürlich mit den üblichen Staus auf den Autobahnen.

Der Zoo-Verein Münster bietet in jedem Jahr mehrere Fahren zu Zoos im In- und Ausland an. Beachten Sie dazu die Terminvorschau im flamingo-Magazin.

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