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Spezial: Neueröffnung der Anlagen für Tiger und Leoparden

8 Monate Bauzeit, tausende Arbeitsstunden und ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann! Der Allwetterzoo Münster präsentiert seine neue Anlage für Tiger und Leoparden im Herzen des Zoos. Artgerechter, größer, natürlicher gestaltet und für die Besucher eröffnen sich neue Perspektiven. Der Zoo-Verein hat den Bau der Leoparden-Anlage mit 300.000 Euro unterstützt.

Offizielle Eröffnung

Offizielle Eröffnung am 13. September 2017

Als am 13. September 2017 die neue Anlage für Tiger und Leoparden endlich offiziell eröffnet wurde, hatte sich der junge Amurtiger Fedor bereits auf einen Fleischbrocken vor einer großen Besucherscheibe gestürzt. Die Besucher standen unmittelbar neben der Großkatze. Begeisterung vom ungewöhnlich nahen Anblick.

Startschuss für den Allwetterzoo 2.0

Für Zoodirektor Dr. Thomas Wilms ist der Neubau der Anlagen für Tiger und Leoparden ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft und erstes Puzzleteil für den bevorstehenden Masterplan. Beeindruckt zeigten sich bei der Eröffnung auch Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjamsson, der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Knoche und Zoo-Vereins-Vorsitzender Helge Peters.

“Der Start ist Ihnen gut gelungen!”
(Rainer Knoche, Aufsichtsratsvorsitzender)

 

Ein Paradies für Tiger und Leoparden

Der Zoo-Verein spendete 300.000 Euro

Der Zoo-Verein spendete 300.000 Euro

Tigerin Nely und Kater Fedor können sich über eine fast 2.000 Quadratmeter große Anlage mit vielen Versteckmöglichkeiten, Höhlen und einem Wasserbassin freuen. Durch den Wegfall des alten Wassergrabens konnte viel ungenutzte Fläche hinzugewonnen werden, Teile der Festwiese mussten weichen. Insgesamt steht den Tigern nun fast fünf Mal so viel Platz zur Verfügung als im Vergleich zu ihrer alten Anlage. Aus zoologischer Seite besonders erfreulich: Beiden Tieren stehen nun separate Anlagen zur Verfügung, die zu einer großen Anlage geöffnet werden können. Wenn sich Fedor und Nely also mal nicht riechen können, gibt es genügend Rückzugsmöglichkeiten für die beiden.

Das neue Zuhause für die Leoparden Bara und Jahrom ist nahezu ideal: Bis zu acht Meter hoch können die bedrohten Nordpersischen Leoparden nun klettern. Auf 500 Quadratmeter gibt es Felswände, Baumstämme und Versteckmöglichkeiten.

Die Besucher können die Anlagen an sieben Stellen durch meterhohe Glasscheiben einsehen und kommen den Tieren dabei so nahe, wie noch nie.

[layerslider_vc id="8" title="Impressionen von Vereinsmitglied Pia von Steegen:"]

Operation am offenen Herzen und Urlaub für die Tiger

Acht Monate dauerten die Bauarbeiten mitten im Herzen des Allwetterzoos. Große Banner machten die Besucher auf das Projekt aufmerksam, viele Besucher kündigten an nach der Eröffnung im Herbst wieder zu kommen.

„Dank dieses Neubaus können wir endlich wieder darüber
nachdenken Nordpersische Leoparden zu züchten.“
(Zoodirektor Dr. Thomas Wilms) 

Während der Bauarbeiten mussten die Tiger und Leoparden umziehen. Zumindest aber Leopard Jahrom konnte im Allwetterzoo bleiben. Tiger Fedor verbrachte die Zeit in Zürich und sollte die dort lebende Tigerdame Elena bezirzen. Die Schweizer Presse sprach gar vom “getigerten Callboy” (NZZ). Tigerdame Nely musste nicht ganz so weit weg und fand Unterschlupf im Zoo Krefeld.

Meilenstein für den Zoo-Verein

Leopard auf Erkundungstour

Leopard auf Erkundungstour (Foto: Pia von Steegen)

Das insgesamt 1,8 Millionen Euro teure Projekt konnte nur dank einer Spende des Zoo-Vereins realisiert werden. Im Dezember 2016 beschloss der Vorstand 300.000 Euro für den Bau einer neuen Leoparden-Anlage zu spenden. Es ist die größte Spende in der 145-jährigen  Vereinsgeschichte.

„Was wir heute hier beschlossen haben, ist historisch.“
(Vorstandsvorsitzender des Zoo-Vereins Helge Peters im Dezember 2016)

Die Nordpersischen Leoparden sollten den Allwetterzoo eigentlich bereits verlassen, ihre alte Anlage war nicht mehr artgerecht. Nur dank der großzügigen Spende des Zoo-Vereins können die Tiere bleiben.

“Für den Allwetterzoo ist die Umsetzung des Projektes ein Meilenstein, welches nur
dank der Hilfe des Zoo-Vereins auch in dieser Form umgesetzt werden kann.“
(Zoodirektor Dr. Thomas Wilms im Dezember 2016)

 Immer wieder hatten Vereinsmitglieder in der Vergangenheit kritisch auf die veralteten Anlagen hingewiesen. “Insofern sind die neuen Gehege ein echter Fortschritt”, meint der Vorsitzende des Zoo-Vereins Helge Peters.

Vereinsmitglieder hatten schon während der Bauphase die Möglichkeit den Fortschritt der Arbeiten zu verfolgen. Der technische Leiter Dirk Heese hat dabei die aufwendigen Sicherheitsvorschriften für das Personal und die Besucher vorgestellt.

*Titelbilder: Pia von Stegen